Warum natron und essig zusammen unschlagbar sind
Natron (Natriumbikarbonat) wirkt absorbierend und desodorierend. Seine leicht schleifende Wirkung hilft, hartnäckiges Fett zu entfernen. Essig bringt desinfizierende und entfettende Eigenschaften mit. Zusammen lösen sie durch eine sprudelnde Reaktion auch den hartnäckigsten Schmutz – und das ohne giftige Rückstände (was sie in der Küche besonders sicher macht).
So klappt’s mit der Reinigung
Zuerst räumst du den Ofen auf, indem du alle Gitter und Backbleche entfernst. Dann mischst du eine halbe Tasse Natron mit etwas Wasser, bis eine Paste entsteht. Diese trägst du großzügig auf die verschmutzten Stellen auf und lässt sie 15 Minuten bis zu einer Stunde einwirken.
Anschließend sprühst du Essig auf die Ofenwände. Die anschließende chemische Reaktion hilft, den Schmutz noch besser zu lösen. Zum Schluss wischst du alles mit einem feuchten Tuch ab und trocknest den Ofen anschließend mit einem sauberen Tuch.
Wie oft solltest du deinen Ofen reinigen?
Die Reinigungsintervalle hängen vom Nutzungsverhalten ab. Wird der Ofen oft gebraucht, ist eine Reinigung alle sechs bis acht Wochen ratsam. Bei gelegentlicher Nutzung genügt eine Reinigung alle drei Monate. Wenn du den Ofen nur selten benutzt, reicht meist ein Mal im Jahr – außer es hat sich viel Fett angesammelt.
Regelmäßiges Säubern verhindert nicht nur unangenehme Rückstände und stinkende Gerüche, sondern sorgt auch dafür, dass der Ofen gleichmäßig heizt und weniger Energie verbraucht.
Vorteile für Gesundheit und Geldbeutel
Wenn du auf industrielle Reinigungsprodukte verzichtest, vermeidest du Haut- und Atemwegsirritationen. Zudem sind Natron und Essig kostengünstig und haben in den meisten Küchen längst ihren Platz. Da keine chemischen Rückstände zurückbleiben, kannst du auch sicher sein, dass deine Lebensmittel nicht gefährdet werden.
Ein weiterer Pluspunkt: Diese Methode neutralisiert unangenehme Gerüche und macht das Kochen gleich viel angenehmer.
Mehr als nur für den Ofen
Die Mischung aus Natron und Essig eignet sich nicht nur zum Reinigen des Ofens. Du kannst sie auch für Spülen, Kochplatten und verschmutzte Töpfe verwenden. Der dabei entstehende Sprudel hilft, Fett auch an schwer erreichbaren Stellen zu entfernen.
Mit dieser umweltfreundlichen Methode bist du weniger auf chemische Reinigungsprodukte angewiesen – eine nachhaltige Lösung für deinen Haushalt. Ein sauberer Ofen macht nicht nur das Kocherlebnis schöner, sondern sorgt auch für ein gesünderes Zuhause. So zeigt sich: Altbewährte Tricks kommen ganz gut mit den Herausforderungen von heute klar – ganz ohne Chemie!